Tapeverbände

Tapeverbände bei sportlichen Aktivitäten

Die Nutzung der Tapeverbände, die mit Tapes wie beispielsweise denen von Mueller und McDavid erstellt werden,
ist in einer großen Zahl unterschiedlicher Sportdisziplinen weit verbreitet.
Der Grund liegt auf der Hand: Viele Sportler und insbesondere professionelle Athleten und Leistungssportler erleiden im Laufe ihrer Karriere Verletzungen an Bändern,
Sehnen und Muskeln. Diese werden häufig mit funktionellen Verbänden aus klebenden elastischen oder auch unelastischen Streifen, besser bekannt als Tape, behandelt und therapiert.
 
Die verschiedenen Arten von Tapeverbänden haben gegenüber einem Gipsverband einen großen Vorteil: Die Mobilität des betroffenen Gelenk ist weit weniger eingeschränkt,
wodurch dieses weit mobiler ist und besser als mit einem Gips bewegt werden kann. Dies hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Der Muskelabbau,
der mit dem Tragen eines Gipses oder einer völligen Ruhigstellung über mehrere Wochen verbunden ist, tritt bei einem Tapeverband in weit geringerem Maße auf.
Funktionelle Tapeverbände werden im Normalfall vom Arzt oder Physiotherapeuten angelegt und regelmäßig gewechselt. 
Verletzungen und Tape-Verbände
Jedoch kommt es auch vor, dass Bänder und Sehnen durch Überbelastung oder starke Verletzungen irreparabel geschädigt sind und jegliche sportliche Betätigung zu Schmerzen führt.
In derartigen Fällen wird häufig mit Bandagen gearbeitet, jedoch sind Tape-Verbände bei einer Reihe von Anwendungen vorteilhafter, da sich diese der Anatomie des jeweiligen Körperteils flexibler anpassen.